
Bericht aus der 2. Stadtverordnetensitzung
Die Sitzung begann mit einer Schweigeminute zum Gedenken an den 7. Jahrestag der Ermordung des ehemaligen Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.
Anschließend wurden Ehrenbezeichnungen an ausgeschiedene Mandatsträger verliehen. Voraussetzung für diese besondere Auszeichnung sind mindestens 20 Jahre ehrenamtliches Engagement. Die FWG bedankt sich herzlich bei allen Geehrten für ihren langjährigen Einsatz zum Wohl unserer Stadt.
Neben dem ersten Finanzbericht stand ein Antrag der CDU auf der Tagesordnung. Der Magistrat wird beauftragt, alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Straßenbeiträge zu prüfen und den politischen Gremien vorzulegen. Die FWG unterstützt diesen Antrag ausdrücklich. Als Kommune sind wir verpflichtet, unsere Infrastruktur zu erhalten. Dabei ist uns wichtig, dass die dafür entstehenden Kosten möglichst gerecht und solidarisch von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen werden.
Zum Abschluss der Sitzung berichtete Marco Kollmann als Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses eindrucksvoll über die Arbeit des Ausschusses. Er erläuterte, wie Entscheidungen – insbesondere zu Baugebieten – unter Beteiligung aller Fraktionen sorgfältig vorbereitet und diskutiert werden. Damit widersprach er deutlich der Behauptung des Sprechers des Ortsverbandes Fritzlar-Chattengau der Linken, Alf Dickhaut, Beschlüsse würden in Niedenstein lediglich „durchgewunken“.
Alle Fraktionen in Niedenstein stehen für eine transparente Kommunalpolitik. Deshalb wünschen wir uns auch von den lokalen Medien eine ausgewogene und gründlich recherchierte Berichterstattung.

